…mich leise an meine Träume anpirschen

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Ich beginne den Tag mit Notizen in ein kleines Büchlein. Es ist ein Mittelding zwischen einem Tagebuch und einer To Do Liste.

Alle Projekte haben darin Platz und ich kann jeden Tag ein wenig dazu tun, dass ich meine Träume erfüllen kann.

Minimalismus:  meine Wohnung habe ich wieder einmal umgeräumt und noch gemütlicher und minimalistischer gestaltet. Viel überflüssiger Ballast ist verschenkt und verkauft. Ich besitze nur noch Dinge die ich entweder liebe ( wie meine blaue Vase) oder die ich wirklich oft benutze. Das Gefühl, nur mit dem Wichtigsten zu leben ist befreiend. Der nächste Schritt wird das entrümpeln meines Büroschränkchens sein. Alle alten Papiere wollen gesichtet und aussortiert werden….

Buchprojekt: Im August habe ich durchschnittlich eine Stunde täglich an meinem Manuskript gearbeitet und werde das auch im August fortsetzen. Natürlich hatte ich vor, mehr Zeit am Schreibtisch zu sitzen. Trotzdem freue ich mich über die Kontinuität. Schritt für Schritt eben. Erst gestern hatte ich noch eine wunderbare Idee für eine neue Struktur, in der ich meine Geschichten erzählen möchte. Auch die Figuren sollen noch lebendiger werden.

Beim „writers room“  habe ich einer Kollegin einige Szenen gezeigt. Ich bat sie um ein ehrliches Feedback ob sie mein Buch interessant finde. Sie las und fand, der Stil sei gut, aber das Thema interessiere sie nicht. Ein bisschen fühlte ich mich, als hätte mir jemand gesagt mein Baby sei häßlich 😉 ! Trotzdem werde ich diese Woche wieder frohen Mutes in die „Wortwerft“ wandern. Wer schreibt muss sich an ehrliche Kritik gewöhnen und darf sich nicht gleich entmutigen lassen.

Gewicht: Im Februar als ich in Lübeck ankam wog ich 118 kg. Nach 3 Monaten Crossfit waren es 115 kg. Seit Juli esse ich wieder bewusster und schreibe meine Mahlzeiten täglich auf. Das hat mich um weitere 3 kg erleichtert. Auch hier tue ich jeden Tag ein bisschen für die Vision, an meinem 50. Geburtstag gesund, stark und ausdauernd zu sein.

Bewegung: Mein Lauftraining habe ich aufgegeben. Trotz meiner tollen Schuhe schmerzen die Achillessehnen. Als Ersatz wandere ich mit Markis vor mir durch die grünen Ecken der Stadt. Schöner, als ihn beim Rennen an die Leine zu nehmen.

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Oft denke ich an meine Crossfit Zeiten. Den Terror und die Euphorie. ( An dieser Stelle winke ich Caro und Casta zu. 🙂 ) Und weil ich wieder weniger Medikamente nehme als im Frühling, plane ich einen Wiedereinstieg im Herbst. Es wird auch nicht schaden, das ich bis dahin noch etwas leichter sein dürfte.

Ich sitze auf meinem neu bezogenen Klippan Sofa, trinke Wasser und ziehe genussvoll an meiner E-Zigarette. Draussen regnet sich der Sommer dem Ende entgegen. Bis zum Winter möchte ich mich ganz von den Kippen verabschieden und wieder nur noch dampfen. Einen Laden, der aromatische Liquids verkauft habe ich schon gefunden.

Markis liegt vor mir auf den Dielen und erholt sich von unserem Morgenausflug. Uns gehts gut!

 

 

 

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10 Gedanken zu “…mich leise an meine Träume anpirschen

  1. Gut, dass du dein Buchprojekt trotzdem weiterführst! Solche Kritiken können doch ziemlich verunsichernd sein, vermute ich.
    Sortieren ist auch gerade mein großes (grausames) Thema: Stand gerade seeehr grumselig vor meinem Schrank. Der hat zwei (!) Schubladen voller Zeugs. Schon Zeugs, das man ab und an braucht, aber alles durcheinander. Und jetzt muss ich da eigentlich ran wg des Umzugs und ICH HASSE DAS!!!!!! Ich hasse Umziehen!!!! Und frage mich zum hundertsten Mal. was zur Hölle ich mir nur dabei gedacht habe, Berlin zu verlassen…

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  2. Wenn Du Dein Büroschränckchen fertig hast, kommst Du dann mein Bürozimmerchen sortieren..:-D Ich hasse diesen Papierkram und er steht regelmäßig wieder auf der ToDo-Liste, die nie fertig wird. Lasst es euch weiterhin gut gehen.

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      1. Genauso ist es. Mal wunderbar. Mal oje. Am wunderbasten ist es, wenn ich mal ein, zwei Tage Pause hatte. dann kann ich die Mäuse wieder richtig genießen. Leider sind diese Auszeiten sehr, sehr selten.

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