Hey – lighten up, Puja.

Ich lese gerade ein gutes Buch von Anne Lamott über das Schreiben. Sie erklärt in „bird by bird“ etwas , das ich an mir auch beobachte:

Wenn ich meine Texte ( Blog oder Buch ) sehe, fällt mir auf, dass ich eigentlich immer mein Innerstes nach Aussen kehre. Was mich natürlich mega verletzlich macht.

Beim Schreiben über mich selber verfalle ich als Folge oft in eine große Ernsthaftigkeit. Alles was in mir so vorgeht wird kritisch mit der Lupe betrachtet. Und die Themen sind ja auf den ersten Blick auch oft nicht komisch. Dabei kann ich aber übersehen, dass meine Erlebnisse und Gedanken, mit genügend Distanz betrachtet, eigentlich auch oft Anlass für ein Kichern, oder zumindest ein kleines Grinsen sind.

Anne Lamott beschreibt diese Tendenz nicht nur, sie tut dies genau so wie ich es als Leserin mag: mit einer guten Portion Humor.

Deshalb steht der Titel dieses Posts jetzt auf einem kleinen Zettel der über meinem Schreibtisch hängt.

Ich muss immer wieder lächeln wenn ich vom Manuskript hoch schaue. Nimm dich mal nicht so fürchterlich wichtig, denke ich dann und kehre zum Text zurück.

Beim Tippen der Szene hatte zumindest ich wieder richtig Spass!

 

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